Datenschutz · Stand 29. Oktober 2026
Deine Daten. Verständlich erklärt.
Diese Hinweise gelten für die öffentliche Website und die Netzwerkplattform CSN27 unter csc-deutschland.org.
1. Verantwortlich und erreichbar
Cannabis Social Club Berlin e.V.Franz-Mehring-Platz 1
10243 Berlin
Vertreten durch Torsten Dietrich
Für Fragen und Anträge zum Datenschutz: datenschutz@csc.berlin. Allgemeiner Kontakt: info@csc.berlin.
Organisationen können für ihre eigenen Inhalte und die Verwaltung ihrer Mitglieder eigene datenschutzrechtliche Verantwortung tragen. Ihre Plattformrolle allein legt diese Verantwortung nicht fest.
2. Besuch der Website und Hosting
Beim Abruf werden technisch notwendige Verbindungsdaten verarbeitet, insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufener Pfad, Antwortstatus sowie Browser- und Geräteinformationen. Sie dienen der Auslieferung, Fehleranalyse und Abwehr von Missbrauch. Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO; unser berechtigtes Interesse ist der sichere und verlässliche Betrieb.
Die Plattform wird auf Serverinfrastruktur von Hetzner Online GmbH, Industriestr. 25, 91710 Gunzenhausen, betrieben. Die Verwaltungssoftware Coolify dient dem Betrieb der Anwendung. Sie ist kein zusätzlich eingebauter Analysedienst für Besucher.
Auf den öffentlichen Informationsseiten laden wir Bilder und Schriften vom eigenen Angebot. Dort sind keine Werbetracker, Google Analytics, externe Schriftbibliotheken oder eingebetteten sozialen Netzwerke eingerichtet. Externe Links stellen erst beim Öffnen eine Verbindung zum jeweiligen Ziel her.
3. Persönliches Konto und Zusammenarbeit
Für ein Konto werden insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Anmeldedaten und Sicherheitsmerkmale verarbeitet. Hinzu kommen bestätigte Mitgliedschaften, Rollen, Mandate, eigene Beiträge, Aufgaben, Projektbeteiligungen, Abstimmungen und Freigaben. Profildetails wie Avatar und Fähigkeiten sind freiwillig.
Wir verarbeiten diese Daten zur Bereitstellung der von dir genutzten Plattformfunktionen und zur Durchführung damit verbundener Nutzungsverhältnisse (Art. 6 Abs. 1 Buchst. b DSGVO). Zugriffsschutz, Missbrauchsabwehr und nachvollziehbare Freigaben beruhen auf Art. 6 Abs. 1 Buchst. f DSGVO. Soweit eine gesetzliche Verpflichtung besteht, ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. c DSGVO Grundlage. Für ausdrücklich freiwillige Verarbeitungen, die eine Einwilligung benötigen, gilt Art. 6 Abs. 1 Buchst. a DSGVO.
Eine Einladung kann deine E-Mail-Adresse sowie eine vorgeschlagene Organisation oder Rolle enthalten. Du entscheidest über die Annahme. Welche Inhalte andere sehen, richtet sich nach aktuellen Freigaben und Mitgliedschaften. Netzwerkweit freigegebene Inhalte bleiben innerhalb des angemeldeten Netzwerks. Neue Verbandsmitglieder können regulär freigegebene Verbandsverläufe sehen; ältere Kontaktbeiträge werden nicht automatisch für neue Kontakte geöffnet.
Für Tätigkeiten wählst du den Leserkreis einzeln: nur du, direkte Mitglieder ausgewählter Vereine, Gruppen oder Verbände, das aktive Netzwerk oder ausdrücklich das offene Internet. Bei öffentlicher Freigabe erscheinen Anzeigename, Benutzername und die Angaben der gewählten Tätigkeit auf einer ohne Anmeldung erreichbaren Seite. Bilder, andere Tätigkeiten, Zugehörigkeiten und Ausrüstung werden dabei nicht automatisch veröffentlicht. Du kannst diese Freigabe im Profil zurücknehmen. Bereits von Dritten angefertigte Kopien werden dadurch nicht gelöscht; auch ein Hinweis an Suchmaschinen verhindert eine Erfassung nicht zuverlässig.
Für die Anmeldung benötigte Angaben sind erforderlich, um das Konto bereitzustellen. Ohne sie kannst du die öffentliche Website lesen, aber den persönlichen Bereich nicht nutzen. Es findet kein Werbeprofiling statt; automatische Fristabläufe und Zugriffskontrollen unterstützen die vereinbarten Plattformabläufe.
4. Nachrichten, Anhänge und Nachweise
Persönliche und gemeinsame Postfächer verarbeiten Absender, Empfänger, Gesprächsverlauf, Bearbeitungsstände und hochgeladene Dateien. Neue Verantwortliche eines Organisationspostfachs erhalten nach persönlicher Mandatsannahme den vorgesehenen Postfachverlauf. Zusätzliche Personen in privaten Gruppen erhalten eine neue Gesprächsrunde ohne automatische Übernahme alter Nachrichten.
Nachrichten werden über HTTPS übertragen und durch Zugriffsprüfungen geschützt. Sie sind nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt. Entsprechend berechtigte Serverprozesse können Inhalte technisch verarbeiten. Die Netzwerkverwaltung erhält über die Bedienoberfläche keinen allgemeinen Einblick in persönliche Nachrichten; Beteiligte können konkrete Nachrichten zur Prüfung melden.
Dateien werden unter anderem auf zulässiges Format, Größe und Schadsoftware geprüft. Bilder können für eine sichere Vorschau neu aufbereitet werden. „Geprüft“ bedeutet keine fachliche Prüfung des Inhalts und keine Garantie, dass eine Datei ungefährlich ist. Anhänge und vertrauliche Nachweisbelege unterliegen eigenen Zugriffs- und Löschregeln.
Bei Kontakt per E-Mail verarbeiten wir deine Absenderadresse, Nachricht und freiwillige Angaben zur Bearbeitung und Beantwortung. Grundlage ist je nach Anliegen Art. 6 Abs. 1 Buchst. b oder f DSGVO. Bitte sende sensible Nachweise erst, wenn dafür ein passender geschützter Vorgang vereinbart wurde.
5. Speicherdauer und Löschung
Die Dauer richtet sich nach Zweck, laufenden Verpflichtungen, gewählten Freigaben und dem jeweiligen Löschverfahren. Ein Ende der Mitgliedschaft löscht nicht automatisch gemeinsame Beiträge, fremde Postfachverläufe oder weiterhin erforderliche Belege. Zugriffsrechte und Aufbewahrung werden getrennt geprüft.
| Bereich | Regel |
|---|---|
| Papierkorb | 30 Tage, soweit keine gesondert geprüfte Aufbewahrung erforderlich ist. |
| Persönliche Gespräche | Nach 24 Monaten ohne neue Nachricht Vorankündigung; frühestens 30 Tage später Entfernung aus dem eigenen Verlauf. Eine individuelle Verlängerung um zwölf Monate ist möglich. |
| Abgeschlossene gemeinsame Gespräche | Regelmäßig 24 Monate ab dokumentiertem Abschluss, Bedarfsprüfung nach zwölf Monaten; endgültige Löschung nach dem vorgesehenen Freigabeverfahren. |
| Zugeordnete Anwendungsprotokolle | Zugriffs-/Fehlerereignisse 14 Tage; Sicherheitsereignisse 90 Tage; minimale Freigabe- und Löschnachweise zwölf Monate nach Vorgangs- oder Mandatsende. |
| Moderationsbelege | Regelmäßig 180 Tage nach Abschluss einschließlich Einspruch. |
| Originalnachweise | Spätestens 30 Tage nach Prüfabschluss oder Rücknahme; in offenen Fällen spätestens 90 Tage nach Upload. Geprüfte, befristete Ausnahmen sind möglich. |
| Eingeschränkte, ungenutzte Konten | Nach zwölf Monaten ohne eigene Nutzung und ohne aktive Zugehörigkeit Prüfung; Bereinigung erst nach Vorankündigung mit mindestens 30 Tagen Vorlauf. Mandate, Archivrechte und offene Arbeit verhindern einen automatischen Vollzug. |
Bei einem begründeten Ausnahmefall wird der konkrete Inhalt mit Zweck und Frist gesondert geprüft. Noch laufende Vorgänge erhalten keinen erfundenen Abschlusszeitpunkt. Die genannten Anwendungsfristen sind keine Zusicherung gleicher Fristen für sämtliche externen Infrastruktur- oder Mailprotokolle; deren konkrete Behandlung ist Teil des Betriebsabgleichs. Auskunft dazu erhältst du über den Datenschutzkontakt.
Gelöschte Inhalte können bis zum Ablauf des jeweiligen Sicherungszyklus in getrennten Backups verbleiben und stehen dort nicht für die normale Nutzung bereit. Bei einer Wiederherstellung müssen zwischenzeitliche Löschungen und Rechteentzüge berücksichtigt werden. Die Betriebsprüfung der Sicherungsfristen und Wiederherstellung wird gesondert dokumentiert.
6. Cookies und Browserdaten
Für den angeforderten angemeldeten Dienst verwenden wir notwendige Sitzungscookies sowie Cookies für Sicherheitsabläufe. Eine Sitzung gilt regulär sieben Tage und kann bei weiterer Nutzung erneuert werden; zusätzliche Sicherheitsvorgänge können kürzere Fristen haben. Die gewählte Sidebar-Darstellung wird für sieben Tage gespeichert. Grundlage für unbedingt erforderliche Zugriffe auf das Endgerät ist § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG; die anschließende Datenverarbeitung richtet sich nach den oben genannten DSGVO-Grundlagen.
Du kannst Cookies im Browser entfernen oder sperren. Dadurch können Anmeldung und geschützte Funktionen unterbrochen werden. Eine Einwilligung in Werbung oder externe Nutzungsanalyse ist für die Nutzung dieser Website nicht erforderlich, weil solche Dienste hier nicht eingerichtet sind.
7. Wer Daten erhalten kann
Empfänger sind im erforderlichen Umfang die durch deine Freigaben berechtigten Mitglieder und Organisationsverantwortlichen, zuständige Prüfer für einen konkreten Vorgang sowie technische Dienstleister für Hosting und Zustellung. Eine allgemeine Administratorrolle eröffnet nicht automatisch private Inhaltsrechte. Berechtigte technische Betreuung kann für Betrieb und Störungsbehebung erforderlich sein.
Bei gesetzlichen Pflichten können Daten an zuständige Behörden übermittelt werden. Die Plattform verkauft keine personenbezogenen Daten. Auf den öffentlichen Seiten werden keine internen Profile, Nachrichten oder Projektdaten als Beispiele nachgeladen. Werden zusätzliche Zustell- oder Analysedienste eingerichtet, müssen die Hinweise vor deren Nutzung entsprechend ergänzt werden.
8. Deine Rechte
Unter den gesetzlichen Voraussetzungen kannst du Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung und Datenübertragbarkeit verlangen. Eine erteilte Einwilligung kannst du für die Zukunft widerrufen. Bei Verarbeitung auf Grundlage berechtigter Interessen kannst du aus Gründen deiner besonderen Situation widersprechen.
Wende dich an datenschutz@csc.berlin. In deinem Konto gibt es außerdem eine persönliche Datenauskunft. Sie deckt einen begrenzten Umfang ab und ersetzt keinen weitergehenden Auskunftsantrag. Zur Prüfung eines Antrags kann eine angemessene Identitätsbestätigung nötig sein.
Du kannst dich bei einer Datenschutzaufsichtsbehörde beschweren, insbesondere an deinem Aufenthaltsort, Arbeitsplatz oder am Ort des vermuteten Verstoßes. Für Berlin ist die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit erreichbar, Alt-Moabit 59–61, 10555 Berlin.